Krisen-Interventions-Team

Besuch des KIT-München durch Bürgermeisterin und Staatsministerin a.D.

Am 28. und 29. März besuchten Bürgermeisterin Verena Dietl und Staatsministerin a.D. Kerstin Schreyer (MdL) das KIT-München um sich über die Arbeit der ehrenamtlichen Einsatzkräfte zu informieren.

Das KIT-München leistete in Deutschland Pionierarbeit und ist seit 28 Jahren für die Menschen in München da. Durchschnittlich zwei- bis dreimal täglich rückt das Team aus, um Menschen bei Unfällen, Katastrophen oder dem plötzlichen Tod eines Angehörigen in ihren dunkelsten Stunden Halt zu geben. Rund 50 ehrenamtliche Einsatzkräfte stehen dabei rund um die Uhr jährlich etwa 2.000 Menschen mit psychosozialer Akutbetreuung zur Seite.

Finanziert wird das KIT-München durch Zuschüsse der Landeshauptstadt München und des Landkreises München, welche jedoch bei weitem nicht ausreichen. Die Fehlbeträge bringt aktuell der ASB München/Oberbayern aus Spenden und Eigenmitteln auf. Ziel ist es, mittelfristig die gesetzliche Normierung der Psychosozialen Akuthilfe (PSAH) zu erreichen.
Klaus Kollenberger, Geschäftsführer des ASB München/Oberbayern und der ASB Rettungsdienst GmbH lobte ausdrücklich die Unterstützung der Landeshauptstadt, wünscht sich aber für die Zukunft eine noch bessere finanzielle Ausstattung für die umfangreichen Aufgaben des KIT – analog etwa zum Rettungsdienst.

Bürgermeisterin Verena Dietl hat bei ihrem Besuch die Bedeutung des KIT-Münchens für die Landeshauptstadt hervorgehoben und sicherte zu, das KIT beim Lösen der finanziellen Lage zu unterstützen. Sie bedankte sich auch bei Dr. Christian Wolf, Vorstandsvorsitzender des ASB München/Oberbayern, und Dr. Andreas Müller-Cyran, Gründer des KIT-München und Vorstandsmitglied des ASB München/Oberbayern, für die qualifizierte Arbeit des Krisen-Interventions-Teams.
Auch Staatsministerin a.D. Kerstin Schreyer war zutiefst beeindruckt von der Arbeit des Krisen-Interventions-Teams und möchte sich dafür einsetzen, dass der Freistaat die Defizite in der psychosozialen Notfallversorgung angeht. Vor allem als Diplom Sozialpädagogin (FH) betont sie, wie wichtig die Arbeit der Einsatzkräfte ist.


Das KIT-München existiert als weltweit dienstältestes Krisen-Interventions-Team seit 1994. Es war unter anderem beim rassistischen OEZ-Attentat, bei 9/11 in New York oder auch beim German-Wings-Flugzeugabsturz im Einsatz. Bis heute haben die KIT-Fahrzeuge bei ihren Einsätzen die Erde ca. 56-mal umrundet.

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