#DarkEx2019

ASB München/Oberbayern beteiligt sich an Großübung des Katastrophenschutz München

Während strömenden Regen fand gestern im Landkreis München die Großübung #DarkEx2019 mit zwei Übungsszenarien für die Katastrophenschutz-Einheiten in München statt. Insgesamt waren an der Übung ca. 450 haupt- und vor allem ehrenamtliche Einsatzkräfte sowie rund 100 Mimen beteiligt. In der Vorbereitung nahm die Großübung in den letzten Monaten ca. 1000 Stunden in Anspruch.

Der ASB München/Oberbayern war mit der Schnelleinsatzgruppe (SEG) Behandlung, einem Mitarbeiter der UGSanEL (Unterstützungsgruppe Sanitätseinsatzleitung), zwei Rettungs- und einem Krankentransportwagen des ASB Katastrophenschutz, dem KrisenInterventionsTeam (KIT) München und einem leitenden Notarzt vor Ort.

Die Einsatzszenarien:
Ein länger bestehender Stromausfall, bei dem die Betroffenen in Akutbetreuungsstellen gebracht werden mussten, und ein schwerer
Unfall zwischen einem Zug und einem Bus in dessen Folge. Der Bus war auf einem Bahnübergang stehen geblieben und die Kollision führte zu ca. 80 Verletzten, die von den Einsatzkräften vor Ort versorgt wurden.

Warum findet eine solche Übung im Durchschnitt ein Mal pro Jahr statt?
Die Übung dient als notwendiges Training dafür, dass der Katastrophenschutz für den Realfall gerüstet ist. Die Einsatzkräfte haben hier die Möglichkeit ihr Equipment zu checken, Abläufe zu trainieren, die Kommunikationsstrategien im Team zu erproben und Konzepte zu überprüfen.

Wir danken allen beteiligten Hilfsorganisationen, privaten Rettungsdienstunternehmen, Polizei, der Feuerwehr und vor allem den Ehrenamtlichen, die hier für den Ernstfall geprobt haben!

Online-Artikel Münchner Merkur vom 8.9.2019

Online-Artikel Süddeutsche Zeitung vom 8.9.2019