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25.09.2017

Bundesgeschäftsführung zu Besuch beim ASB München/Oberbayern

ASB-Bundesgeschäftsführung zu Besuch beim ASB München/Oberbayern. (v.l.n.r.: Dr. Marcus Kreutz, stellv. Bundesgeschäftsführer, Vorstandsvorsitzender vom ASB München/Oberbayern Dr. Christian Wolf und Vorstandsmitglied Dr. Dominik Hintzmann, Bundesgeschäftsführer Ulrich Bauch sowie Geschäftsführer des ASB München/Oberbayern Christian Boenisch) Foto: ASB/Fassbinder

Der ASB München/Oberbayern ist in vielen Bereichen aktiv: unter anderem im Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz, in der Kinder- und Jugendarbeit, er unterstützt bedürftige Menschen im Alltag und Haushalt und bietet Hilfe für Menschen mit traumatischen Erfahrungen an.
Einen kleinen Einblick in das vielfältige Engagement des Regionalverbandes bekam ASB- Bundesgeschäftsführer Ulrich Bauch bei seinem Besuch am Montag.

Gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden Dr. Christian Wolf, Vorstandsmitglied Dr. Dominik Hintzmann und dem Geschäftsführer Christian Boenisch tauschte sich Bauch über die aktuellen Entwicklungen im ASB aus. Zu den Themen des Gesprächs zählten unter anderem der Strategieprozess, der Wünschewagen, Der Stand des PSNV-Gesetzes, Planungen zu einem Tarifvertrag und das Kriseninterventionsteam (KIT) des ASB München.

KIT München
Das ASB KIT München wurde 1994 gegründet und ist im ASB einmalig. Im nichtpsychiatrischen Bereich hat es das Angebot zur Krisenintervention in Deutschland erfunden und sich seither zu einer starken Säule des Bevölkerungsschutzes entwickelt. Die Münchner werden im Notfall bundesweit angefordert, auch international sind sie gefragt: so war das KIT München u.a. nach dem Zugunglück in Eschede, den Terroranschlägen vom 11. September, der Flutkatastrophe in Südostasien, dem Absturz der Germanwings-Maschine in Frankreich und dem Amoklauf in OEZ in München im Einsatz.

Wohnen im Viertel
Ein besonderes Projekt besuchte Ulrich Bauch am Nachmittag in München: in Berg-am-Laim betreut der ASB einen Standort des Projektes „Wohnen im Viertel“. Gemeinsam mit der städtischen Wohnungsbaugesellschaft Gewofag sorgt der ASB dafür, dass pflegebedürftige Menschen in ihren Wohnungen bleiben können und beispielsweise nicht in ein Seniorenheim umziehen müssen. Die Bewohner werden von dem durchgängig präsenten ambulanten Pflegedienst des ASB München versorgt. Außerdem unterstützen Hauswirtschaftskräfte beim Einkaufen, helfen im Haushalt oder bei Behördengängen. Ein Nachbarschaftstreff bietet zudem die Möglichkeit, dass sich alle Bürgerinnen und Bürger aus dem Umfeld treffen und austauschen können. Die Gewofag betreibt inzwischen 13 „Wohnen-im-Viertel“-Standorte, drei davon werden derzeit vom ASB betreut.