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25.07.2017

ASB eröffnet Flüchtlings-Camp in Thessaloniki

In Thessaloniki betreibt der ASB ein Flüchtlings-Camp für zahlreiche Menschen

ASB-Bundesvorsitzender Knut Fleckenstein MdEP (Mitte) und ASB-Bundesgeschäftsführer Ulrich Bauch (re.) eröffnen in Thessaloniki ein Flüchtlings-Camp für rund 1.000 Menschen - Foto - J. Papanikos

Als erste deutsche Hilfsorganisation hat der Arbeiter-Samariter-Bund heute im griechischen Thessaloniki ein Camp für Flüchtlinge eröffnet. 156 Wohncontainer für jeweils sechs Personen bieten etwa 1.000 geflohenen Menschen nun eine provisorische, aber sichere und stabile Unterkunft.

Die Container sind mit Kochgelegenheiten und Sanitäranlagen ausgestattet. Hinzu kommen Sozialräume sowie eine medizinische Basisversorgung und psychosoziale Unterstützung. Finanzielle Unterstützung für das Projekt bekommt der ASB vom Auswärtigen Amt und der Generaldirektion für Humanitäre Hilfe der Europäischen Union (ECHO).

ASB-Bundesvorsitzender Knut Fleckenstein MdEP zeigte sich in seiner Eröffnungsrede erfreut darüber, dass es den ASB-Mitarbeitern in Griechenland trotz aller Schwierigkeiten in relativ kurzer Zeit gelungen ist, den Aufbau des Flüchtlingscamps zu koordinieren und durchzuführen. "Dank ihres Engagements genießen wir als ASB das Vertrauen der griechischen Behörden, der Europäischen Kommission und des Auswärtigen Amtes. Gemeinsam haben wir schnelle und flexible Lösungen gefunden, so dass wir hier und jetzt helfen können", sagte Fleckenstein auch in Richtung der Vertreter der griechischen Behörden, Europäischen Union und des deutschen Generalkonsuls in Thessaloniki, Walter Stechel, die ebenfalls an der Eröffnung teilnahmen.

Bereits seit 2015 unterstützt der ASB Griechenland bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise: Der Verband stellt Hilfsgüter wie Zelte, Nahrungsmittel und Medikamente zur Verfügung, leistet psychosoziale und medizinische Betreuung und setzt sich für die Inklusion und Integration an Schulen und am Arbeitsmarkt ein. Außerdem stiftete der ASB  fünf Rettungswagen an griechische Kommunalbehörden.