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25.07.2017

ASB setzt sich für bundeseinheitliche Rahmenbedingungen ein

Bundesrat verabschiedet Pflegeberufereformgesetz
Der ASB setzt sich für bundeseinheitliche Rahmenbedingungen der Ausbildung ein

Der ASB appeliert an die Verhandlungspartner in den Ländern, sich für bundeseinheitliche Rahmenbedingungen der Ausbildung einzusetzen - Foto - ASB Leipzig

Der Bundesrat hat heute das als Kompromissvorschlag der Koalitionspartner eingebrachte Pflegeberufereformgesetz verabschiedet.

Als einer der größten Arbeitgeber im Pflegebereich begrüßt der ASB in weiten Teilen die nun nach langem Ringen beschlossene Reform: „Die Einführung der generalistischen Ausbildung ist der richtige Ansatz, um die Attraktivität und Qualität der Pflegeausbildung zu erhöhen", so ASB-Bundesgeschäftsführer Ulrich Bauch. Er sei sich sicher, dass durch die Zusammenführung des Kranken- und Altenpflegeberufes zu einem einheitlichen Pflegeberuf es auch zu einer Angleichung der Gehälter kommen werde. „Der schlecht bezahlte Altenpfleger und die besser bezahlte Krankenschwester werden somit bald der Vergangenheit angehören."

Bedauerlich sei laut Bauch, dass keine gemeinsamen und einheitlichen Lerninhalte und  Finanzierungsgestaltungen der neuen Ausbildung im Gesetz verankert worden seien. Aus diesem Grund appelliert der ASB-Bundesgeschäftsführer an die Verhandlungspartner in den Ländern, sich für bundeseinheitliche Rahmenbedingungen der Ausbildung einzusetzen.

„Der Torso der Reform ist geschaffen", so Bauch. Nun müsse man aufpassen, dass in der konkreten Ausgestaltung kein unübersichtliches, ungerechtes Flickwerk entstehe und somit eine echte Chance verpasst werde, sich den Herausforderungen in der Pflege zu stellen. „Daher wird sich der ASB in die anstehenden Verhandlungen zwischen den verschiedenen Kostenträgern einbringen."