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26.11.2012

Katastrophenschutzübung im Tunnel

Einsatz des ASB München bei einer großen Katastrophenschutzübung

Retter des ASB München versorgen Patienten in ihrem Rettungswagen - Foto - ASB München - Sonja Mertes

Massenkarambolage - ein umgekippter Reisebus, mehrere zerstörte Autos und viele laut schreiende Patienten – dieses Schreckensszenario bot sich den Münchner Rettungskräften am Sonntag bei der Katastrophenschutzübung im Münchner Richard-Strauß-Tunnel . Unter realitätsnahen Bedingungen probten etwa 900 Einsatzkräfte der Münchner Feuerwehr, des Technische Hilfswerks (THW) der Polizei, des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) und weiterer Rettungsdienste sowie neun Krankenhäuser den Ernstfall.

Nachdem die Hilfskräfte den Unfallort im Tunnel Richtung Giesing erreicht hatten, lief die Rettungsaktion auf Hochtouren. Vermeintliche Unfallopfer wurden aus den Fahrzeugen gezogen, mit Erste-Hilfe-Maßnahmen versorgt und in den bereitstehenden Rettungstransportwagen in die Notfallambulanz eines beteiligten Münchner Krankenhauses transportiert. 80 Statisten standen den Einsatzkräften für die Katastrophenschutzübung zur Verfügung. Informationen über ihre Verletzungen bzw. das anzusteuernde Krankenhaus erhielten die Rettungskräfte erst kurz vor der Versorgung in ihrem Rettungswagen.

Mit Blaulicht wurden die scheinbar verunglückten Personen in eine Münchner Klinik befördert. Statisten, die in Lebensgefahr schweben sollten, wurden dort erst im Schockraum behandelt. Erkannten die Ärzte bei ihnen eine Gehirnverletzung, wurde anschließend eine Computertomographie (CT) durchgeführt. Wenn es danach zu einer Operation kommen sollte, endete die Katastrophenschutzübung unmittelbar vor der Tür des Operationssaals.

Bei der größten Krisenschutzübung in München seit 16 Jahren übten die ASB-Einsatzkräfte zusammen mit anderen Münchner Hilfsdiensten, wie im Ernstfall der Schutz von möglichen Unfallopfern garantiert werden kann.

Der ASB war mit drei Rettungstransportwagen an der Übung beteiligt. Die Rettungskräfte übernahmen die Notfallversorgung der vermeintlichen Unfallopfer und transportierten sie sicher und schnell in bereitstehende Krankenhäuser.

Der ASB steht den Patienten mit seiner kompetenten Hilfe also auch im Katastrophenfall zur Seite. Wir helfen Ihnen immer und überall!