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21.03.2017

ASB feiert 25 Jahre Engagement in Südosteuropa

Jubiläum in Belgrad
In Serbien hilft der ASB den Flüchtlingen mit medizinischer Hilfe in der Gesundheitsstation

Die Gesundheitsstation in Subotica ermöglicht den Flüchtlingen Zugang zu medizinischer Versorgung - Foto - ASB/Hannibal

“Ich freue mich, heute hier zu sein und gemeinsam mit Ihnen den 25. Geburtstag des ASB-Engagements ins Südosteuropa sowie den 18. Jahrestag unseres Länderbüros in Serbien zu feiern“, sagte ASB-Bundesvorsitzender Knut Fleckenstein MdEP am Montag in Belgrad. Dort feierten mehr als 200 Gäste aus Politik, von internationalen Gebern, des ASB und lokaler Partner gemeinsam die beiden Jubiläen.

"Dieses langfristige Engagement beweist, dass die Auslandshilfe zu einem festen Standbein des ASB geworden ist: Samariter helfen weltweit Menschen in Not. Ob durch akute Soforthilfe oder durch eigene Länderbüros wie in Lateinamerika, Haiti, Südosteuropa, Georgien, der Ukraine, dem Irak, Nepal, Indonesien, auf den Philippinen und im Niger. Darauf bin ich stolz."

Der ASB ist seit 1992 ununterbrochen in Südosteuropa aktiv. In sieben Ländern baute er Häuser wieder auf, unterstütze besonders benachteiligte Menschen, half intern Vertriebenen, die in ihre Heimat zurückkehren wollten und leistete Nothilfe nach Naturkatastrophen. Seit Ende 2015 ergänzt die Flüchtlingshilfe das Angebot.

Engagement für Geflüchtete geht weiter

Rund 8.000 Flüchtlinge leben derzeit noch immer in Serbien. Der ASB betreibt fünf Flüchtlingslager, in denen bis zu 2.200 Menschen Schutz finden. Das Flüchtlingscamp in Subotica etwa, unweit der ungarischen Grenze, hat der ASB im November 2015 fertiggestellt und eröffnet. Ursprünglich als Transitlager gedacht, dient es seit der Schließung der Grenze als Daueraufenthaltsort für viele Flüchtlinge. Hier werden die Menschen mit warmen Mahlzeiten, Kleidung und Hygieneartikeln versorgt.

Darüber hinaus wurde im März 2017 in Subotica eine Gesundheitsstation eröffnet. Die Station in der Nähe des Busbahnhofes soll den Flüchtlingen und der ärmsten lokalen Bevölkerung den Zugang zu medizinischer Grundversorgung ermöglichen. Zusätzlich gründete der ASB mobile medizinische Teams mit rund 30 Ärzten und Schwestern. Diese haben in den vergangenen 12 Monaten mehr als 17.000 Menschen in ganz Serbien medizinisch versorgt und betreut.