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02.02.2017

ASB setzt sich für Hilfe ohne Stichtag ein

Medieninformation zum 15. Kinder- und Jugendbericht
Eine freiwillige Helferin des ASB freut sich über den Arbeitseifer eines Jugendlichen, der von ihr Nachhilfeunterricht erteilt bekommt

Der ASB begrüßt, dass erstmals die Lebensphase Jugend explizit in den Mittelpunkt eines Kinder- und Jugendberichts gestellt wurde. Dabei setzt er sich dafür ein, dass die Unterstützung durch die Kinder- und Jugendhilfe für alle Jugendlichen auch jenseits des 18. Geburtstags sichergestellt ist - Foto - ASB / Annette Etges

Heute wurde der 15. Kinder- und Jugendbericht mit der Stellungnahme der Bundesregierung im Bundeskabinett beschlossen und dem Bundestag zugeleitet. Hier finden Sie die Position des ASB.

Heute wurde der 15. Kinder- und Jugendbericht mit der Stellungnahme der Bundesregierung im Bundeskabinett beschlossen und dem Bundestag zugeleitet. Der Bericht mit dem Titel „Zwischen Freiräumen, Familie, Ganztagsschule und virtuellen Welten – Persönlichkeitsentwicklung und Bildungsanspruch im Jugendalter" wurde von einer unabhängigen Sachverständigenkommission unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Rauschenbach, Direktor des Deutschen Jugendinstituts (DJI), erarbeitet. In den Blick genommen wird die Lebenssituation der 12- bis 27-Jährigen.

„Der ASB begrüßt, dass erstmals die Lebensphase Jugend explizit in den Mittelpunkt eines Kinder- und Jugendberichts gestellt wurde", kommentiert Ulrich Bauch, Bundesgeschäftsführer des ASB. „Die Phase Jugend wird als eigenständige Lebensphase mit wichtigen Entwicklungsaufgaben gerne übersehen. In dieser Zeit stehen nicht nur Bildungsabschlüsse und der Berufseinstieg, sondern auch die Verselbständigung insgesamt und die Entwicklung einer eigenen Haltung zu gesellschaftlichen Fragen an. Freie Träger wie der ASB können mit ihren Angeboten, wie beispielsweise der offenen Kinder- und Jugendarbeit, wichtige Partner dabei sein. Jugendliche lernen dort, sich einzubringen und Verantwortung für andere zu übernehmen", so Bauch weiter.

„Der ASB setzt sich dafür ein, dass die Unterstützung durch die Kinder- und Jugendhilfe für alle Jugendlichen – ob mit oder ohne Fluchterfahrungen – auch jenseits des 18. Geburtstags sichergestellt ist, denn Entwicklungsprozesse sind nicht einfach mit einem bestimmten Stichtag abgeschlossen", betont Ulrich Bauch abschließend.