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04.01.2017

Weitere ASB-Helfer reisen nach Haiti

Einsatz gegen die Cholera
Die Helfer des ASB werden auf Haiti weitere Trinkwasserfilteranlagen installieren und damit die Ausbreitung von Cholera behindern

Seit dem Herbst sind die ersten Trinkwasserfilteranlagen in Betrieb und helfen bei der Cholera-Prävention. Das ASB-Team wird weitere Anlagen installieren und so noch mehr Menschen vor der Ansteckung mit gefährlichen Krankheiten schützen - Foto: ASB / Daniel Alex

Ein Team aus acht Helfern des Arbeiter-Samariter-Bunds (ASB) reist am kommenden Samstag, 7. Januar 2017, nach Haiti. Die Mitglieder des First Assistance Samaritan Teams (FAST), der Schnelleinsatzgruppe des ASB für Auslandseinsätze, werden dort Trinkwasserfilteranlagen installieren.

Die Anlagen helfen dabei, der Ausbreitung der Cholera und anderer Krankheiten vorzubeugen nach Hurrikan „Matthew" im vergangenen Oktober.

Vor allem der Süden von Haiti ist von dem Wirbelsturm stark zerstört worden. Der ASB hatte daher bereits im Oktober und November FAST-Helfer nach Haiti entsandt, um Nothilfe zu leisten und erste Trinkwasseranlagen zu installieren. Die Wasserfilter werden seither mit großem Erfolg eingesetzt.

Doch der Bedarf an sauberem Trinkwasser ist auch drei Monate nach der Katastrophe sehr groß. Daher hat der ASB sich entschieden, weitere Trinkwasserfilteranlagen in die besonders betroffene Region zwischen den Städten Saint Louis du Sud, Saint Jean du Sud und Tiburon zu bringen.

Die Helferinnen und Helfer – unter ihnen sechs Freiwillige – werden die Filteranlagen nicht nur aufbauen: Zusätzlich schulen sie einheimische Helfer in Nutzung und Wartung der Anlagen. So können die Wasserfilter in Zukunft dauerhaft von den Menschen in abgelegenen Dörfern genutzt werden, in denen es keine Trinkwasserleitungen gibt.

Hinweise für Medienvertreter:

Mit dabei sind Helferinnen und Helfer aus folgenden Orten: Frankfurt, Köln, Oberstdorf, Tübingen, Worms, Würzburg. Eine Übersicht über die Helfer finden Sie in unseren Helferportraits.

Das Team steht am Samstag, 7. Januar 2017, von 9 bis 11 Uhr in der ASB-Bundesgeschäftsstelle in Köln für Interviews zur Verfügung. Vermittlung über die ASB-Pressestelle, Esther Finis, E-Mail: e.finis@no-spam.asb.de, Telefon 0221 / 47605-371.