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26.08.2016

Jugendliche aus sechs Ländern trafen sich in Bihac

Internationales Jugendcamp
Am internationalen Samaritercamp in Bosnien-Herzegowina nahmen mehr als 30 Jugendliche teil

Mehr als 30 Jugendliche nahmen am vierten internationalen Samaritercamp teil. Dieses Mal fand es in Bosnien-Herzegowina statt - Foto - ASB Hamburg

Bereits zum vierten Mal fand in diesem Sommer ein internationales Jugendcamp mit jungen Samaritern aus sechs Nationen statt. Veranstaltungsort 2016 war die bosnische Stadt Bihac.

Das Motto in diesem Jahr lautete „So YES!" Ein Titel, der zeigen soll, dass die jugendlichen Samariterinnen und Samariter noch immer an die Idee eines zusammenwachsenden Europas und an bereichernde menschliche Begegnungen über Grenzen hinweg glauben.

Diskussionen über die Zukunft Europas

Standen zu Beginn des Treffens das gegenseitige Kennenlernen und der Spaß im Mittelpunkt, wandte sich die Aufmerksamkeit der mehr als 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bald auch ernsteren Themen zu. Gemeinsam diskutierten die Jugendlichen aus Deutschland, Bosnien-Herzegowina, Litauen, Lettland, Polen und der Slowakei über jugendpolitische Themen. Bei multinationalen Gruppenaufgaben, Interviews mit verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen und Diskussionen mit Politikern betrachteten sie Chancen und Risiken der Freizügigkeit in Europa und entwickelten Lösungsideen für die aktuellen Probleme.

Kulturabende und Themenworkshops zur Situation in den Herkunftsländern sorgten dafür, dass das kulturelle Verständnis gefördert und mögliche Vorurteile abgebaut wurden. Dabei entstand ein (englischsprachiges) Camp-Buch, in dem die Teilnehmer ihre Erlebnisse und neuen Erkenntnisse schildern. Darüber hinaus verabschiedeten die Jugendlichen eine „Resolution" mit ihren Vorschlägen für ein solidarisches Europa. Das Buch sowie die Resolution können Sie hier herunterladen oder direkt online lesen.

Internationales Projektteam

Das Projektteam bestand aus Laura Bulmane, Projektleiterin vom LSA in Riga, Matthias Malt, Landesjugendleiter ASJ Hamburg, Uwe Lohmann, Vorsitzender vom ASB Hamburg-West und Gerd Prüfer, stellv. Landesvorsitzender vom ASB Hamburg. Seit vier Jahren arbeitet das engagierte Team zusammen, um die internationalen Samaritercamps für Jugendliche anbieten zu können. Besonders freuten sich die Verantwortlichen von ASB und ASJ Hamburg, dass das Sommercamp in diesem Jahr erstmals durch das Erasmus+-Programm der Europäischen Union gefördert wurde.