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02.06.2016

Unwetter in Süddeutschland

"Freiwillige Helfer sind wichtigste Stütze im Bevölkerungsschutz"
Die Helfer des ASB leisteten dringend benötigte Hilfe nach dem Unwetter in Süddeutschland

Schnelligkeit und Durchhaltevermögen waren gefragt: So boten die Einsatzkräfte den vielen vom Unwetter betroffenen Menschen einen Schlafplatz für die Nacht - Foto - ASB Schwäbisch Hall

Nach den heftigen Unwettern in den vergangenen Tagen ist der ASB deutschlandweit unermüdlich im Einsatz. Vor allem in der Region Schwäbisch Hall arbeiteten die Samariter nächtelang durch. Sie brachten die Menschen, deren Häuser überflutet wurden, in Sicherheit und versorgten sie.

Die freiwilligen Helfer evakuierten Bürger, die ihre Häuser momentan nicht betreten können, und sicherten die Gefahrenbereiche ab. In dem kleinen Ort Ilshofen bauten die Katastrophenschützer des ASB gemeinsam mit den DRK-Einsatzkräften in einer Mehrzweckhalle Feldbetten für alle Betroffenen aus der Region auf.

„Auf dieses akute Geschehen konnte man sich kaum vorbereiten", sagte Karl-Eugen Altdörfer, Vorsitzender im ASB Schwäbisch Hall und Bundesvorstandsmitglied. Altdörfer ist selbst engagiert im Katastrophenschutz in seiner Region. Er betonte: „Innerhalb kürzester Zeit hat das Unwetter großen Schaden angerichtet. Es zeigt aber auf, wie hochmotiviert und professionell alle Kräfte organisationsübergreifend wirken. Die freiwilligen Helferinnen und Helfer sind die stärkste und wichtigste Stütze des Bevölkerungsschutzes in solchen Situation. Sie müssen unbedingt erhalten werden".

Immer noch vermeldet der Deutsche Wetterdienst in vielen Regionen Unwetterwarnungen. In dem Ort Braunsbach haben die Wassermassen Häuser und Wohnungen zerstört, vier Menschen verloren in Baden-Württemberg ihr Leben. Den vielen tausend Katastrophenschutz-Helfern stehen weitere arbeitsreiche Stunden bevor.