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27.05.2016

Stärkung der internationalen Samariterkooperationen

Treffen in Kiew
In Kiew trafen sich Vertreter von Samariterorganisationen aus Mittel- und Osteuropa, um ihre Partnerschaften und Kooperationen zu stärken

24 Samariterinnen und Samariter trafen sich in Kiew, um die internationalen Samariterkooperationen zu stärken - Foto - SSU

In Kiew trafen sich Vertreter von Samariterorganisationen aus Mittel- und Osteuropa, um ihre Partnerschaften und Kooperationen zu stärken.

Vom 19. bis 22. Mai 2016 trafen sich Samariterinnen und Samariter aus neun Ländern in Mittel- und Osteuropa, um die Verbindungen untereinander zu stärken und auszubauen. Mit dabei waren neben Vertretern des ASB Deutschland auch Samariter aus Polen, Lettland, Litauen, der Slowakei, Georgien, Bosnien, Rumänien, Serbien und der Ukraine.

Nach der ersten Konferenz in diesem Format 2015 in Sarajewo ging es dieses Mal vorranging darum, den Austausch der Samariterorganisationen untereinander zu stärken, bestehende Partnerschaften weiter auszubauen und neue anzuregen.

Durch eine Stärkung des Netzwerks können vielfältige Synergieeffekte entstehen und genutzt werden, um den Samaritergedanken zu fördern.

Da das Treffen in Kiew stattfand, stellten dieses mal die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ukrainischen Samariterbundes (SSU) aus Kiew, Charkiw, Poltawa und Chernigiw ihre Arbeit besonders intensiv vor.

Beim Besuch einer Flüchtlingsunterkunft des SSU Kiew, in der Vertriebene aus den umkämpften Gebieten in der Ostukraine leben, entstanden viele intensive und interessante Gespräche mit hauptamtlichen und vor allem freiwilligen Helferinnen und Helfern. Die Samariter des IDC in Serbien berichteten passend dazu von ihren Hilfsmaßnahmen für die Flüchtlinge auf der Balkanroute. Ein intensiver Austausch, bei dem alle Beteiligten voneinander lernen konnten.

Besonders freuten sich die Samariter über den Besuch und einen kurzen Vortrag des deutschen Botschafters, Dr. Christof Weil. Dieser lobte ausdrücklich das große Engagement der ukrainischen Samariter und ihren Einsatz für Menschen in Not sowie die Verbreitung von Erste-Hilfe-Kursen und sozialen Dienstleistungen.

Ein zweiter Themenschwerpunkt war die Erste-Hilfe-Ausbildung der einzelnen Organisationen. Jeder stellte seine Projekte vor, man verglich Angebote, Chancen und Probleme. In intensiven Gruppengesprächen entwickelten die Samariter anschließend gemeinsame Projektideen und Möglichkeiten, diese in den kommenden Monaten in ihren jeweiligen Ländern und grenzüberschreitend umzusetzen.