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13.05.2016

ASB-Aktion für "Wohnen im Viertel"

Internationaler Tag der Pflege
ASB-Mitarbeiter und pflegebedürftige Bewohner präsentieren das Wohnprojekt "Wohnen im Viertel" auf dem Münchner Karl-Preis-Platz

ASB-Mitarbeiter und Pflegebedürftige informieren auf dem Münchner Karl-Preis-Platz über das neue Wohnprojekt "Wohnen im Viertel" - Foto - ASB München

München, 13. Mai 2016. Am Internationalen Tag der Pflege hat der Arbeiter-Samariter-Bund München (ASB) seinen Projektstützpunkt „Wohnen im Viertel" im Münchner Osten präsentiert und mit einer lautstarken Aktion auf die angespannte Situation im Pflegebereich aufmerksam gemacht. Unterstützung hierbei bekam der ASB auch von seinen im Wohnviertel betreuten Seniorinnen und Senioren.

Für die vom Pflegedienst des ASB betreute Lydia K. (65) war es eine Herzensangelegenheit dabei zu sein. In ihrem Pflegebett ließ sie sich vor das ASB-Stadtteilbüro am Karl-Preis-Platz bringen, um Passanten von ihren eigenen Erfahrungen bei „Wohnen im Viertel" zu berichten: „Die Pflegekräfte des ASB kümmern sich um mich von früh bis spät. Die Betreuungskräfte fahren mit mir zu meinen Arztterminen, gehen mit mir einkaufen, sie sind einfach für mich da. Ich vergesse mittlerweile viel, auch meine Medikamente. Ohne den ASB könnte ich nicht zurechtkommen."

Auch Isabella P. (35), seit zwei Jahren als Krankenpflegehelferin bei „Wohnen im Viertel" tätig, ist begeistert von dem Pflegekonzept: „Hier herrscht einfach eine familiäre Atmosphäre. Wir haben die Möglichkeit, auf die Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner einzugehen, aber auch meine eigenen Bedürfnisse werden berücksichtigt. Ich arbeite in Früh- und Spätdiensten, aber es ist immer möglich, auch kurzfristig Änderungen im Arbeitsplan vorzunehmen."

Das Wohn- und Versorgungsprogramm „Wohnen im Viertel" wurde vom städtischen Wohnungsbauunternehmen GEWOFAG ins Leben gerufen. Der ASB betreut als Kooperationspartner der GEWOFAG hilfs- und pflegebedürftige Menschen in ihrem eigenen Zuhause. Er bietet eine „Rund-um-die-Uhr-Versorgung" und ermöglicht den betreuten Menschen auf diese Weise ein selbstständiges Leben in den eigenen vier Wänden.

Im Mai und Juni sind noch weitere Aktionen am Karl-Preis-Platz und auch am Pius-Platz im Münchner Osten geplant, um auch auf den Pflegenotstand aufmerksam zu machen.

Astrid Abou-El-Ela, Leiterin der Sozialen Dienste beim ASB München: „Wir versorgen auch zukünftig nicht nur die Mieter der Pflegewohnungen, sondern betreuen auch die hilfs- und pflegebedürftigen Menschen im gesamten Wohnviertel. Unsere Mitarbeiter schätzen vor allem die räumliche Nähe zu den betreuten Menschen."