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19.02.2016

Mit neuer Kraft in die Zukunft

Treffen der ASB-Auslandshelfer
Beim International Team Meeting trafen sich die Vertreter aus elf Auslandsbüros des ASB

Vertreter aus elf Auslandsbüros kamen zum International Team Meeting der ASB-Auslandshilfe - Foto - ASB/S.Hörle

Wie kann sich der ASB auf die neuen Herausforderungen in der Humanitären Hilfe vorbereiten? Wie können die ASB-Länderbüros noch enger zusammenarbeiten? Diese und andere zentrale Fragen der Humanitären Hilfe und der Katastrophenprävention standen beim „International Team Meeting“ der ASB-Auslandshilfe im Mittelpunkt.

Vom 15. bis 18. Februar 2016 trafen sich die Leiterinnen und Leiter der ASB-Länderbüros im Ausland in der ASB-Bundesgeschäftsstelle in Köln. Im Mittelpunkt stand dabei der Austausch über Erfahrungen, die die verschiedenen Kollegen in ihrer Arbeit tagtäglich machen. Auch zahlreiche Mitarbeiter aus anderen Abteilungen des ASB-Bundesverbandes nutzten bei einer als „Marktplatz" gestalteten Ausstellung die Möglichkeit, die Programmansätze und konkreten Projekte in den verschiedenen Regionen der Welt kennenzulernen.

Zum anderen diskutierten die erfahrenen Auslandshelfer, wie die Strategie der ASB-Auslandshilfe weiterzuentwickeln ist, um für die neuen, globalen Herausforderungen noch besser gerüstet zu sein. Dabei standen vor allem Fragen der Humanitären Hilfe im Zeichen von immer größeren Konflikten und Auswirkungen des Klimawandels auf Projekte derKatastrophenvorsorge im Fokus der Aufmerksamkeit. „Die Herausforderungen an die Helfer und die geleistete Hilfe steigen. Daher ist es wichtig, dass wir unsere Strategie an die geänderten Rahmenbedingungen anpassen, um auch in Zukunft nach Katastrophen und Krisen schnell und unbürokratisch handeln zu können", erklärte Edith Wallmeier, Leiterin der ASB-Auslandshilfe.

Ein Ansatz, der sich auf dem Balkan bereits bewährt hat, ist eine zunehmende Regionalisierung der weltweiten Arbeit des ASB. Die Länderbüros im Süden und Südosten Europas haben sich zu einem Regionalbüro „ASB Südosteuropa" zusammengeschlossen. Die regionale Struktur ermöglicht beispielsweise ein schnelleres und zielgerichtetes Erarbeiten grenzüberschreitender Hilfsprojekte und vereinfacht die Vernetzung mit lokalen und regionalen Partnerorganisationen.

Ein anderer Ansatz ist das Übertragen von Best-Practice-Beispielen von einer Region in die andere. So haben in der Vergangenheit bereits indonesische ASB-Helfer ihre Kollegen in Georgien in inklusiver Katastrophenvorsorge an Schulen und in Kindergärten geschult. Das effiziente Programm soll in Zukunft auch in anderen Regionen, die häufig von Naturkatastrophen betroffen sind, zur Anwendung kommen.