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02.02.2016

Neues von der ASB-Hilfe auf dem Balkan

Hilfe für Menschen in Not
Die Aktivitäten des ASB konzentrieren sich auf die Flüchtlingshilfe für Menschen auf dem Balkan

Neben Projekten für Rückkehrer, Hilfe für Roma-Familien und Katastrophenhilfsmaßnahmen steht die Hilfe für Flüchtlinge auf dem Balkan im Mittelpunkt der ASB-Aktivitäten - Foto - ASB/Hannibal

In Serbien, Mazedonien, in Bosnien-Herzegowina und im Kosovo ist der ASB aktiv für Menschen in Not, für Rückkehrer und ihre Wiedereingliederung. Hier erfahren Sie Aktuelles aus unseren Projekte

28. Januar 2016

Der Vorsitzende des ASB-Landesverbandes Bayern, Hans-Ulrich Pfaffmann, ist derzeit in Serbien unterwegs, um sich ein Bild davon zu machen, wie es den Flüchtlingen auf ihrer Route Richtung Westeuropa ergeht. Gemeinsam mit serbischen ASB-Helfern war Pfaffmann heute an einem Rasthof kurz vor der Grenze zu Kroatien. Dort sind hunderte Flüchtlinge gestrandet; darunter viele Kinder, manchmal sogar Babys. Sie alle werden vom ASB mit Wasser, Brot, Fischkonserven und Keksen, aber auch Hygieneartikeln versorgt. Pfaffmann: "Was der ASB und andere NGOs hier leisten ist grandios."

25. Januar 2016

Sichere Unterkunft für Flüchtlinge auf der Balkanroute im serbischen Subotica: Flüchtlinge aus dem Mittleren und Nahen Osten, vor allem aus Syrien, dem Irak und Afghanistan, suchen zurzeit Zuflucht in der ASB-Notunterkunft im nordserbischen Subotica. Gefördert vom Auswärtigen Amt hat der ASB in der Grenzstadt zu Ungarn eine Notunterkunft instandgesetzt und ausgestattet, so dass die Menschen sich dort aufwärmen, waschen und ausruhen können. Neuankömmlinge werden mit heißen Getränken und Lebensmitteln begrüßt. Ein medizinisches Team behandelt Kranke und Verletzte.

In der vergangenen Woche sanken die Temperaturen in Serbien auf bis zu -20°C. Die Anstrengungen im Herbst, das Notquartier rechtzeitig fertig zu stellen, haben sich daher voll ausgezahlt. 

22. Januar 2016

Seit dem Sommer 2015 hat der ASB in Abstimmung mit nationalen Autoritäten und gemeinsam mit seinen lokalen Partnern bisher etwa 70.000 Flüchtlinge auf der Transitroute durch den Balkan unterstützt. Mit finanzieller Unterstützung durch das Auswärtige Amt und die Europäische Union konnten die engagierten Helferinnen und Helfer zahlreiche Hilfsprojekte umsetzen und tausende Menschen, die alles verloren haben, auf ihrer Flucht in die Sicherheit unterstützen.

Schwerpunkte der Aktivitäten waren und sind die Versorgung der Menschen mit Nahrungsmitteln und (Winter-)kleidung, die Errichtung und Ausstattung von Notunterkünften sowie die Erbringung von mobilen Hilfsdiensten vor allem im medizinischen Bereich. Eine Ausweitung der Maßnahmen ist in Planung.