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11.12.2015

Dialog II im Kanzleramt

Flüchtlingspolitik
Bundeskanzlerin empfing Vertreter von Verbänden, Institutionen und Stiftungen, die in der Flüchtlingshilfe aktiv sind.

Bundesgeschäftsführer Ulrich Bauch (neben Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen) vertrat den ASB im Kanzleramt - Foto - Tagesschau

Angela Merkel empfing am 10. Dezember 2015 Vertreter von Verbänden, Institutionen und Stiftungen, die in der Flüchtlingshilfe aktiv sind. Mit dabei ASB-Bundesgeschäftsführer Ulrich Bauch.

Bereits zum zweiten Mal empfing Bundeskanzlerin Angela Merkel am 10. Dezember 2015 Vertreter von Verbänden, Wirtschaft, Kirchen und Stiftungen, die sich in der Flüchtlingshilfe engagieren. Für den ASB nahm Bundesgeschäftsführer Ulrich Bauch am Treffen teil. Beim Dialog im Bundeskanzleramt dankte die Kanzlerin erneut den Vertretern für ihr haupt- und ehrenamtliches Engagement in der Flüchtlingshilfe. Merkel bestätigte im Rahmen des Gesprächs die Grundsätze ihrer Flüchtlingspolitik und stellte die geplanten Neuerungen der Bundesregierung, wie etwa einen einheitlichen Flüchtlingsausweis, vor.

„Der ASB hilft auch weiterhin bei der Unterbringung und Betreuung der hier ankommenden Menschen. Dieses Engagement entspricht unseren Werten", sagte Ulrich Bauch nach dem Treffen. „Die eigentliche Aufgabe liegt noch vor uns, nämlich die Integration der dauerhaft bei uns bleibenden Menschen. Nur durch eine fundierte Integration kann die Gesellschaft sich positiv verändern. Dazu will der ASB beitragen und hat das Jahr 2016 für sich zum ‚Jahr der Integration' ausgerufen." Der Verband betreut derzeit rund 50.000 Flüchtlinge an 172 Standorten.