« Wintersichere Quartiere...

23.11.2015

Stärkung der Zusammenarbeit für eine effektive Hilfe

V.l.n.r.: ASB-Bundesgeschäftsführer Ulrich Bauch, die Leiterin der Auslandshilfe, Edith Wallmeier und der Botschafter der Ukraine, Dr. Andrij Melnyk.

ASB-Bundesgeschäftsführer Ulrich Bauch und die Leiterin der ASB-Auslandshilfe, Edith Wallmeier, trafen den ukrainischen Botschafter Dr. Andrij Melnyk zum Gespräch - Foto: Botschaft der Ukraine

ASB-Bundesgeschäftsführer Ulrich Bauch und die Leiterin der ASB-Auslandshilfe, Edith Wallmeier, trafen am 19. November 2015 in Berlin den ukrainischen Botschafter Dr. Andrij Melnyk.

In der Botschaft stellten sie Dr. Melnyk das ASB-Engagement in der Ukraine vor und sprachen über Herausforderungen und Schwierigkeiten. Darüber hinaus erörterten sie weitere Projektmöglichkeiten für den ASB, wie etwa längerfristige Wiederaufbaumaßnahmen.

Austausch über Aktivitäten

Zeitgleich trafen sich Vertreter deutscher Hilfsorganisationen, die in der Ukraine tätig sind, sowie Vertreter des Auswärtigen Amtes zu einem „Runden Tisch", zu dem der ASB eingeladen hatte. „Ich möchte nochmals unterstreichen, wie bedeutend unser heutiges Zusammentreffen ist", sagte Michael Schnatz, ASB-Projektkoordinator für die Ukraine, am Donnerstag in Berlin. „Es ist wichtig, dass wir uns austauschen, Anknüpfungspunkte finden und so die Zusammenarbeit für die Menschen in der Ukraine verstärken", so Schnatz.

Die Vertreter von ADRA, Aktion Deutschland Hilft, ASB, Auswärtigem Amt, ChildFund Germany, dem Deutschen Roten Kreuz, Help Age, Maltesern, Stiftung EVZ und THW informierten einander über die aktuellen Hilfeleistungen, Erfahrungen, Probleme und Herausforderungen. Ziel war es, Wissen zu bündeln, um noch effektiver Hilfe leisten zu können. Thematisiert wurde neben der humanitären Hilfe auch die psychosoziale Unterstützung für die Flüchtlinge, vor allem für traumatisierte Kinder. Auch die aktuelle Sicherheitslage sowie die politische und wirtschaftliche Entwicklung standen auf der Agenda. Die Hilfsorganisationen kamen zum mittlerweile dritten Mal zur Ukrainekrise zusammen.