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05.10.2015

Ersthelfer-Kurs im Bayerischen Landtag

Markus Rinderspacher und der Geschäftsführer des ASB München begrüßen die Foto-Aktion zum Jahr der Ersten Hilfe des ASB

SPD-Fraktionschef Markus Rinderspacher und Geschäftsführer des ASB München Christian Boenisch unterstützen die Foto-Aktion zum Jahr der Ersten-Hilfe - Foto - SPD Landtagsfraktion

Ersthelfer werden überall gebraucht, wegen der vielen Besucher besonders häufig in öffentlichen Gebäuden. Zwei gravierende Unfälle bei Umbauarbeiten im Bayerischen Landtag waren Anlass genug für die SPD-Landtagsfraktion und den Geschäftsführer Gregor Schneider, zwei Ersthelfer-Kurse des ASB für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anzubieten.

SPD-Fraktionschef Markus Rinderspacher unterstrich bei seiner Begrüßung die Bedeutung der Ausbildung der Mitarbeiter: „Im Landtag gibt es viele Veranstaltungen und Gäste, da ist es gut, wenn wir helfen können, falls es nötig ist.“ Dass Ersthelfer tatsächlich Leben retten können, erläuterte ASB-Geschäftsführer Christian  Boenisch: „Nach einem Herzinfarkt sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit pro Minute um sieben Prozent. Hilft jemand vor Ort sofort bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes, sind dies oft entscheidende Minuten.“

Optimal motiviert machten sich die Teilnehmenden an Theorie und Praxis der Ersten Hilfe:  Was ist zu tun bei Kreislaufzusammenbrüchen, bei Wunden oder Sonnenstich, wie erkenne ich einen Schlaganfall? All diese Themen schilderte der Dozent Florian Großmann ebenso sachlich wie lebensnah und unterhaltsam.  Nach dem gemeinsamen Üben der stabilen Seitenlage, dem Training der Herzdruckmassage und dem Anlegen eines Druckverbands stellten die SPD-Mitarbeiter fest: „Jetzt traue ich mich zu helfen, wenn etwas passiert.“