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19.03.2015

Notfallsanitäter statt Rettungsassistent

ASB-Schulen in Lauf bieten neue Ausbildung an | Infotag am 28. März

Eigener Trainingsparcours (die SanArena) der ASB-Schulen in Lauf - © M. Grübel

Lauf an der Pegnitz, 19. März 2015. Sie kommen, um Leben zu retten: Sanitäter. So werden sie zumindest seit jeher im Volksmund genannt. Strenggenommen ist diese Bezeichnung jedoch nicht korrekt. Gemeint war – bis zuletzt – der Rettungsassistent, dem eine zweijährige Ausbildung voranging und der ein offiziell anerkannter Ausbildungsberuf ist. Mittlerweile ist der Gesetzgeber dem Volksmund aber entgegengekommen und hat das Berufsbild des Notfallsanitäters neu entstehen lassen – der Notfallsanitäter löst künftig den Rettungsassistenten ab. Dem tragen auch die ASB-Schulen Bayern gGmbH Rechnung: Die Bildungseinrichtung mit Sitz in Lauf an der Pegnitz bietet ab dem 1. Oktober 2015 die Berufsausbildung zum Notfallsanitäter an.

„Die neue Ausbildung unterscheidet sich erheblich von der bisherigen Ausbildung zum Rettungsassistenten", sagt der Leiter der ASB-Bildungseinrichtung, Matthias Grübel. „Der wichtigste Unterschied: Es handelt sich um eine vergütete Ausbildung, bei der die künftigen Notfallsanitäter als Auszubildende an einer Lehrrettungswache beschäftigt sind." Ein Schulgeld müsse künftig nicht mehr gezahlt werden. Die Ausbildungsdauer steige zudem von bisher zwei auf drei Jahre. Grübel: „Gleichgesetzt zu anderen Lehrberufen werden der theoretische Unterricht an der Schule und die praktische Ausbildung an Lehrrettungswachen und Kliniken im blockweisen Wechsel stattfinden."

Am Samstag, den 28. März, laden die ASB-Schulen in der Zeit von 10 bis 15 Uhr zu einem Tag der offenen Tür in die Bildungseinrichtung ein (Eichenhainstr. 30, Lauf an der Pegnitz). Potenziellen Ausbildungsbewerbern stehen die an der Schule beschäftigten Fachlehrer sowie die Praxisanleiter der Lehrrettungswachen zum Gespräch zur Verfügung. Sowohl die Lehrsäle als auch der schuleigene und praxisnahe Trainingsparcours SanArena können ausgiebig besichtigt werden. Auch ein Rettungswagen und viele Simulatoren stehen bereit.