« ASB, AWO und Volkshilfe Österreich...

28.11.2014

ASB leistet Winterhilfe für Flüchtlinge in der Ukraine

ASB-Hilfe für die Flüchtlinge in der Ukraine. Foto: ASB/Archiv

Der ASB hat im November ein Projekt zur Winterhilfe in der Ukraine gestartet. Bis Februar werden Flüchtlinge mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln, winterfester Kleidung und Ausstattung versorgt.

Zur ASB-Hilfe für die Flüchtlinge in der Ukraine gehören auch Lebensmittelpakete, die aus haltbaren Grundnahrungsmitteln wie Reis, Nudeln oder Konserven bestehen.

Mehr als 450.000 Menschen haben nach Angaben der Vereinten Nationen ihre Heimat in der Ostukraine und der Krim verlassen und sind in andere Regionen des Landes geflüchtet. „Viele der sogenannten Binnenflüchtlinge sind in Sammelunterkünften untergebracht, leben dort ohne winterfestes Quartier, ohne warme Kleidung und ohne eine gesicherte medizinische Versorgung", erklärt ASB-Bundesgeschäftsführer Christian Reuter. „Um diesen Menschen zu helfen hat der ASB, mit finanzieller Unterstützung des Auswärtigen Amtes, ein Projekt mit dem Schwerpunkt Winterhilfe gestartet."

Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit demSamariterbund der Ukraine (SSU) in den Regionen Kiew, Poltawa und Charkiw umgesetzt. Dort hat sich mit Einsetzen des Winters die humanitäre Lage der Flüchtlinge noch einmal verschärft. Zu den Hilfsmaßnahmen gehört die Ausstattung von 1.000 Flüchtlingen mit Winterjacken und -schuhen, Handschuhen, Mützen, Schals und Socken. Weitere 3.000 Menschen werden von November 2014 bis Februar 2015 mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln versorgt. Dazu erhalten sie monatlich Lebensmittelpakete, die aus haltbaren Grundnahrungsmitteln wie Reis, Nudeln oder Konserven bestehen. Die Hygienepakete enthalten unter anderem Waschmittel, Toilettenartikel und Windeln.

Außerdem sollen für 500 der Flüchtlinge sichere und winterfeste Wohnungen beziehungsweise Sammelunterkünfte angemietet werden. Darüber hinaus wird das Projekt die basismedizinische Versorgung in den Sammellagern sicherstellen. Von der ASB-Hilfe werden vor allem Vertriebene mit besonderem Hilfebedarf profitieren. Dazu zählen Frauen mit Kindern, unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, Senioren, Menschen mit Behinderung und chronisch Kranke.

Der ASB pflegt seit mehr als 20 Jahren vielfältige Beziehungen zu den Samaritern in der Ukraine. Im Rahmen dieser Partnerschaft wurden bereits zahlreiche Projekte umgesetzt. Dazu gehörten unter anderem der Aufbau von Sozialen Diensten, Jugendbegegnungen, Spendenaktionen, Hilfsgütertransporte sowie Projekte zur Ausbildung im Bereich Erste Hilfe.

Kontakt für weitere Informationen:

ASB-Pressestelle: Alexandra Valentino, Tel. (0221) 4 76 05-324, E-Mail: a.valentino@no-spam.asb.de, Susanne Hörle, Tel.: (0221) 4 76 05-233, E-Mail: s.hoerle@no-spam.asb.de, Internet: www.asb.de, Facebook, Twitter