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07.10.2014

ASB-Flashmob ein voller Erfolg

Aktion zum Thema Wiederbelebung

Prüfen. Rufen. Drücken. Flashmob zum Thema Wiederbelebung

Die Woche der Wiederbelebung ist beendet – die Motivation, dafür zu werben nicht: Nach der Wies´n kehrte wieder Ruhe auf Münchens Straßen ein und damit in der vergangenen Woche: Raum für die ungewöhnliche Aktion der Münchner Samariter.
Mit einer eindrucksvollen Formation der ASB-Einsatzfahrzeuge sorgten die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Katastrophenschutzes in den frühen Abendstunden für Aufmerksamtkeit. Bei den Riem Arcaden, im Herzen der Stadt auf dem Odeonsplatz und mitten in der Fußgängerzone am Richard-Strauß-Platz fuhren die Blaulichtwagen auf die Plätze. Dort demonstierten die engagierten Ehrenamtlichen den Passanten Maßnahmen zur Wiederbelebung.
Hier sehen und erfahren Sie mehr: Youtube, twitter und google+. Weitere Fakten dazu auch unter www.freiundwillig.org.

Rund 100.000 Menschen erleiden jährlich einen plötzlichen Herzstillstand. Dann zählt jede Sekunde. Doch nur 15 Prozent der Betroffenen erhalten in Deutschland derzeit die dringend benötigte schnelle und lebensrettende Hilfe. Bereits während der Woche der Wiederbelebung hat sich der Arbeiter-Samariter-Bund München mit verschiedenen Aktionen beteiligt. Die Münchner Samariter versuchen damit, das Thema in der Bevölkerung zu verankern und zum Helfen zu ermutigen.

Jeder kann helfen, egal wie alt er ist. Darauf wollten die Ehrenamtlichen des ASB München mit dieser ungewöhnlichen Aktion aufmerksam machen. Befolgt werden müssen lediglich drei leicht zu merkende Schritte: Prüfen. Rufen. Drücken. „Prüfen Sie, ob der Patient bei Bewusstsein ist und atmet. Falls nicht, rufen Sie die Notrufnummer 112 und drücken Sie sofort 100 Mal pro Minute mit gestreckten Armen fest den Brustkorb“, erklärte Dr. Dominik Hinzmann, Arzt, Mitglied des Vorstandes des ASB München und ehrenamtlich tätig. „Wer die Mund-zu-Mund-Beatmung beherrscht, sollte diese natürlich anwenden und nach 30 Mal Drücken zweimal beatmen.“ Entscheidend für das Überleben ist aber die Herzdruckmassage. „Viele Menschen helfen nicht aus Angst, etwas falsch zu machen“, so Hinzmann. „Dabei ist das einzige, das man wirklich falsch machen kann, nichts zu tun.“