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04.08.2014

"Ring frei" für Tausende Münchner Radlfans

Mit dem Rad unterwegs auf dem Mittleren Ring

Bayern 3-Moderator Roman Röll, mit ASB-Mini-Fahrer Julian Rosenlehner

Am Sonntag, den 3. August, verlief die Streckenführung der diesjährigen BR Radltour erstmalig quer durch München. Auf etwa 15 km wurde der Mittlere Ring für den Autoverkehr gesperrt. Bei strahlendem Sonnenschein schlossen sich tausende begeisterte Radler den rund 1.200 Tour-Teilnehmern auf deren Weg durch Bayern ein kleines Stück an.

Damit die Radler unbeschwert ihre Etappen bzw. die Aktion „Ring frei“ genießen konnten, wurde im Hintergrund kräftig gearbeitet und vorbereitet. Bereits seit 10 Jahren begleitet der ASB München die BR Radltour mit erfahrenen Rettungsassistenten und diversen Fahrzeugen zur medizinischen Versorgung der Teilnehmer. In diesem Jahr übernahmen die Münchner Samariter zusätzlich den Sanitätsdienst für die parallele Veranstaltung „Ring frei“.

Bereits um 07:30 Uhr traf sich dazu die Einsatzcrew in der Münchner Geschäftsstelle, der Adi-Maislinger-Straße, in der Nähe des Westparks. Nachdem Fahrzeuge und Material überprüft waren, gab es zunächst eine ausführliche Lageeinweisung für die Einsatzkräfte. Schließlich galt es, eine Veranstaltung mit einigem logistischen Aufwand zuverlässig sanitätsdienstlich zu betreuen. Da das Gelände sehr lang gezogen war und es sich bei der Aktion um eine „dynamische“ Veranstaltung handelte, stellte der Einsatz Sanitäter und Polizei vor eine massive Herausforderung. Für „Ring frei“ wurde von ca. 11:30 Uhr bis 14:00 Uhr der komplette Mittlere Ring in Fahrtrichtung Norden gesperrt, vom Candidplatz bis zum Olympiazentrum. Dort endete für die Münchner Radfahrer die Etappe.

Entlang der „Ring frei“-Strecke kümmerten sich 18 Sanitäter, darunter mehrere erfahrene Rettungsassistenten, ein Notarzt und der Einsatzleiter um das Wohl der Radfahrer. Begleitet wurden mehrere tausend Radler von drei Krankentransportwägen, einem Rettungswagen, einem Notarzteinsatzfahrzeug und einem Quad, das sich bei seinem ersten Einsatz in München gut bewährt hat. Des Weiteren hatte der ASB München ein Fahrzeug zur Einsatzabwicklung und ein Führungsfahrzeug zur Verfügung. Last but not least war auch der kleine ASB-Blaulicht-Mini erfolgreich mit dabei. Dieser führte die radelnde Menge an, gemeinsam mit dem Mini der Feuerwehr, beginnend am Candidplatz. Dort startete bereits um 10:00 Uhr die Auftaktveranstaltung zu „Ring frei“ mit Musik, Kaffee und Unterhaltung durch den BR. Der Moderator Roman Röll stimmte auf den Tag ein.

Die gemeinsame Strecke führte dann vom Candidplatz über die Brudermühlstraße, durch den Brudermühltunnel, die Heckenstallerstraße, den Luise-Kiesselbach-Platz, die Garmischer Straße und durch den Trappentreutunnel, über die Donnersberger Brücke, entlang der Landshuter Allee und dem Georg-Brauchle-Ring. An der Lerchenauer Straße trennten sich die beiden Radlergruppen. Während die BR Radltour zur BMW-Welt fuhr, um dort die wohlverdiente Mittagspause abzuhalten, fuhren die Münchner Radler von „Ring-Frei“ rechts auf die Olympia-Parkharfe. Hier löste sich das Feld schnell auf, sichtlich stolz es geschafft zu haben und beeindruckt von dem tollen Erlebnis. Die Teilnehmer der Radltour hatten noch ihr Pensum bis Maisach zu bewältigen.

Dem guten Wetter, der gelungenen Organisation und den vernünftigen Radlern sei Dank, mussten die Sanitäter des ASB nur fünf kleinere Versorgungen vornehmen. Eine Radlerin stürzte unglücklich an der Einfahrt zum Trappentreu-Tunnel und musste nach professioneller Erstversorgung durch den ASB mit dem öffentlichen Rettungsdienst in ein Krankenhaus transportiert werden.
Der ASB München wünscht der Radlerin eine gute Genesung und seinen Einsatzkräften gilt ein herzliches Dankeschön!