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08.12.2012

Wichtiger Einsatz der Rettungshundestaffel Ingolstadt nach Explosion eines Wohnhauses

Hunde der ASB-Rettungshundestaffel Ingolstadt suchten nach Verschütteten - Foto - Donaukurier

Eine Gasexplosion brachte in der Nacht zum siebten Dezember 2012 ein Einfamilienhaus in Ingolstadt zum Einsturz. Kurz nach der Alarmierung trafen die Polizei, die Feuerwehr und zahlreiche Kräfte verschiedener Hilfsorganisationen am Unfallort ein. Bei der Suche nach verschütteten Menschen registrierte ein Hund der ASB-Rettungshundestaffel eine Person unter den Trümmern. Nachdem auch ein zweiter Hund der Rettungshundestaffel die Witterung aufgenommen hatte, konnte ein verschütteter Mann an der angezeigten Stelle gefunden werden.

Weil das Auffinden weiterer Opfer nach dem Fund nicht ausgeschlossen werden konnte, unterstützten 12 Kräfte der Rettungshundestaffel Ingolstadt die Einsatzkräfte der Polizei, der Feuerwehr, des THW, der Johanniter, des BRK und des ASB bei ihren weiteren Rettungs- und Bergungsarbeiten. Dabei wurde das eingestürzte Gebäude Stück für Stück abgetragen und abgelöscht. Fünf Rettungshunde kamen bei der Suche zum Einsatz um auszuschließen, dass weitere Personen von den Trümmern begraben waren. Glücklicherweise wurde keine zweite Leiche gefunden.

Um 14:30 Uhr endete der Einsatz für alle Hilfskräfte. Bei der Sicherung des eingestürzten Hauses arbeiteten alle Helfer unkompliziert und erfolgreich zusammen. Die Rettungshundestaffel des ASB Ingolstadt leistete bei der Rettungsaktion besondere Unterstützung.