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30.03.2014

Workshopwochenende 2014 – Die ASJ München auf den Spuren der Fugger

Beim Workshopwochenende beschäftigt sich die ASJ mit der Ersten Hilfe an Schulen - Foto - ASJ München - C. Jürgens

Am letzten Märzwochenende fand wie jedes Jahr wieder das Workshopwochenende der ASJ München statt. Dieses immer beliebte Wochenende steht unter dem Zeichen, dass sich die aktiven Schulsanis in verschiedenen Workshops mit unterschiedlichen Dingen ihres Erste-Hilfe-Einsatzes an den Schulen vertieft beschäftigen können. Ebenso wird es immer wieder gerne dazu genutzt, mal über das „Normale Wissen" eines Schulsanis hinaus, Dinge zu erfahren und Wissen anzusammeln.

Ebenso bietet das Wochenende den Jugendlichen die Möglichkeit, sich mit Geschichte und Kultur der Stadt zu beschäftigen, in der das Workshopwochenende stattfindet.

Der Workshop drehte sich in diesem Jahr unter anderem um Anatomie und Physiologie des Herz-Kreislauf-Systems und um die diversen Möglichkeiten der realistischen Unfalldarstellung RUD. Aber auch wichtige alltägliche Fertigkeiten wie Blutdruckmessen, stabile Seitenlage oder das Anlegen eines HWS Stützkragens und die anschließende Kopf bis Fuß Untersuchung konnten nochmals in aller Ruhe geübt und erlernt werden.

Am Sonntag begab sich dann der ganze Tross auf die Spuren der Fugger und beschäftigte sich mit der Geschichte der Stadt Augsburg. Dabei gewannen die Teilnehmer ein Bild von der Fuggerei, der ältesten Sozialsiedlung der Welt und dem Leben darin. Hier wurde außerdem noch eine äußerst interessant gestaltete Ausstellung über Augsburg zur Zeit des zweiten Weltkrieges und über die Zerstörung der Stadt Augsburg gezeigt.

Anschließend ging es dann in die Altstadt Augsburgs, wo im Rathaus der berühmte Goldene Saal bestaunt werden konnte. Neben dem Stadtpalais der Fugger und den Fuggerhäusern kamen wir auch an einigen Stationen des Reformators Martin Luther vorbei. Unser Stadtrundgang endete neben der Fuggerkirche St. Anna, in der das Fugger Mausoleum liegt, in der ältesten jüdischen Gemeinde Bayerns. Die Synagoge und das Kulturzentrum der jüdischen Gemeinde Augsburg ermutigte alle Jugendlichen dazu, sich mit der Kultur des jüdischen Glaubens und der Verfolgung unter dem Naziregime auseinanderzusetzen. Den monumentalen Abschluss brachte dann die prächtige aber doch auch irgendwie schlicht gehaltene Synagoge, die man von der Frauenempore aus besichtigen konnte.

Zum Abschluss begaben sich dann alle Teilnehmer und Betreuer am späten Sonntagnachmittag wieder auf die Heimreise nach München. Wir freuen uns sehr über das positive und begeisterte Feedback aller Teilnehmer und sind uns sicher, dass jeder für sich das ein oder andere Neue gelernt hat und sich auch kulturell ein Bild von Augsburg machen konnte.