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02.10.2013

Wiederbelebungstest des ASB München

Erste-Hilfe kann Leben retten! Foto - ASB München

Anlässlich der Woche der Wiederbelebung hat der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) München in Kooperation mit dem Bayerischen Rundfunk überprüft, ob die Menschen im Notfall in der Lage sind, Wiederbelebungsmaßnahmen vorzunehmen. Am 16. September forderten sie deshalb einige Personen in der Münchner Fußgängerzone auf, ihre Kenntnisse in Sachen Reanimation an einer Übungspuppe unter Beweis zu stellen. Bei den meisten Testpersonen lag der letzte Erste-Hilfe-Kurs im Rahmen ihres Führerscheins schon ein paar Jahre zurück. Daher wussten einige nicht mehr genau, wie häufig die Herzdruckmassage vor der Mund-zu-Mund-Beatmung durchgeführt werden muss. Auch waren sich einige nicht sicher, ob die Nase des Opfers bei der Atemspende zugehalten werden muss und wann der Rettungsdienst gerufen werden soll.

Maria Kleber, die Ausbildungsbeauftragte des ASB München, beobachtete die Wiederbelebungsmaßnahmen der Passanten und erklärte die wirkungsvolle Hilfe. Erst sollte durch Anspräche und Rütteln kontrolliert werden, ob die geschädigte Person noch reagiert. Bleibt eine Reaktion aus, muss die Atmung des Patienten beobachtet werden. Wenn keine normale Atmung mehr vorhanden ist, müssen weitere Maßnahmen zur Wiederbelebung ergriffen werden.

Zuerst sollte mit der Notrufnummer 112 der Rettungsdienst gerufen werden. Im Anschluss muss schnellstmöglich mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung begonnen werden. Das bedeutet: 30 Mal Herzdruckmassage und direkt im Anschluss zwei mal Mund-zu-Mund-Beatmung. Wenn der Patient durch den Mund beatmet wird, ist ihm dabei die Nase zu verschließen. Herzdruckmassagen und Atemspende sind so lange im Wechsel durchzuführen, bis der Rettungsdienst eintrifft und die Maßnahmen übernimmt.

Wenn die Erste-Hilfe schnell und in der korrekten Reihenfolge vorgenommen wird, können so Leben gerettet werden!