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13.03.2013

Ausbildung von ukrainischen Erste-Hilfe-Lehrkräften durch den ASB

Thomas Callian brachte die ukrainischen Kollegen auf den neuesten Stand der Technik

Lauf/Charkiw – Weil in der Ukraine keine Ausbildung zum Erste-Hilfe-Lehrer angeboten wird, hat der ASB einige ukrainische Interessenten mit notwendigen Erste-Hilfe-Maßnahmen vertraut gemacht.

In einem einwöchigen Seminar haben Thomas Callian von der ASB-Landesschule in Lauf und sein Lübecker ASB-Kollege Birger Gesthüsen elf Teilnehmer in der ukrainischen Stadt Charkiw geschult.

Zu den Kursinhalten zählte unter anderem die Erste Hilfe bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand mit einem Defibrillator. Für die Übung dieser lebensrettenden Maßnahme stellte der ASB den Teilnehmern einen Trainingsdefibrillator zur Verfügung. Nach dem Ende der Schulung erhielt der ASB Charkiw das Trainingsgerät und andere Lehrmaterialien von seinen deutschen Kollegen zur Fortführung der Ausbildung. „Mit dem Material können die Charkiwer Samariter langfristig Erste-Hilfe-Kurse für die Bevölkerung in ihrer Stadt durchführen“, so Thomas Callian.

Alle Kursteilnehmer zogen eine positive Bilanz. Die Sozialarbeiterin Tanja war begeistert: „Wir haben viel über Erste Hilfe und Pädagogik gelernt“. Sie möchte einen Erste-Hilfe-Kurs für Angehörige von älteren Menschen anbieten. Andere Teilnehmer planen Erste-Hilfe-Kurse an Schulen, in Freiwilligenzentren oder in Kliniken.

Die Kosten für die Schulung ukrainischer Einsatzkräfte teilen sich die Bayerische Staatsregierung, der bayerische ASB-Landesverband und der ASB-Bundesverband.