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Geschichte
Der ASB Gestern und Heute




Die Geschichte des Arbeiter-Samariter-Bundes beginnt gegen Ende des letzten Jahrhunderts im Jahr 1888.

Zu dieser Zeit setzte er sich vor allem für die Anerkennung der ArbeiterInnen als gleichberechtigte BürgerInnen in einem sozial gerechten demokratischen Staat ein.

Als ständiger Vertreter und Beistand der Schwachen und Benachteiligten unserer Gesellschaft entwickelte sich der ASB im Laufe der Jahrzehnte zu einer professionellen Hilfs- und Wohlfahrtsorganisation, die ihr Schaffen laufend an den Bedürfnissen ihrer "Schützlinge" orientiert. Inzwischen wirken bereits über 13.000 hauptamtliche MitarbeiterInnen, ungefähr 5.000 Zivildienstleistende und mehr als 20.000 ehrenamtliche SamariterInnen an der Dienstleistungsorganisation ASB mit und werden von rund einer Million Mitglieder unterstützt.
Die Münchner Samariter werden am 3. März 1921 erstmals in den Geschichtsbüchern des ASB erwähnt. Damals trafen sich bereits über 100 BürgerInnen zur Gründungsversammlung im Mathäserbräu. Sanitätskolonnen wurden die ersten Helfergruppen genannt, die nach einer gründlichen Erste-Hilfe-Ausbildung durch ihren Verbandsarzt ihr Fachwissen praktisch zum Einsatz bringen konnten. An der Isar wurde eine kleine Wasserrettungswache unterhalten und von der Blumenschule aus organisierten die Münchner Samariter schon damals erste soziale Hilfsdienste.
Im Jahr 1933 wurde der Arbeiter-Samariter-Bund von den Nationalsozialisten verboten, das Vermögen eingezogen, die Liegenschaften, meist Rettungswachen, fielen an das Rote Kreuz oder andere Hilfsorganisationen. Für die Münchner Samariter dauerte es bis 1962, bis der Wiederaufbau gelang. Der Neustart begann in der Rumfordstraße beim Viktualienmarkt. Nach einer Zwischenstation in Nymphenburg befindet sich die Organisationszentrale der Münchner Samariter jetzt im eigenen Haus in Sendling.
Auch sie entwickelten sich im Laufe der Zeit zu einer umfassenden, hochmodernen Dienstleistungsorganisation. Mit derzeit bereits über 250 MitarbeiterInnen machen sie sich um das Wohl der Menschen verdient.
Ausgehend von der Zentrale in Sendling und dem Alten- und Servicezentrum am Jakobsplatz retten, pflegen, beraten und unterstützen sie "ihre" MünchnerInnen in den Stadtteilen Altstadt, Neuhausen, Nymphenburg, Laim Schwabing, Sendling und wo immer es notwendig ist. Weit über 50.000 Mitglieder unterstützen sie dabei durch Beiträge und Spenden.









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Publiziert am: 2005-02-15 (13871 mal gelesen)
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